EPRA-Reporting und EPRA-Performance-Kennzahlen

Übergreifende Empfehlungen

Systemgrenzen

Zur Festlegung unserer Systemgrenzen haben wir das Kriterium der operativen Kontrolle gewählt. Daher erfolgt die Berichterstattung nur für Immobilien, über die wir die volle operative Kontrolle haben, sowie für Versorgungsleistungen, die wir direkt als Vermieter für Allgemeinflächen, zentrale Dienstleistungen und/oder Mietbereiche einkaufen. Einzige Ausnahme ist die Erfassung der Heizenergiedaten. Im Berichtsjahr wurde erstmals für das Jahr 2019 die Heizenergie aller vermieteten Immobilien erfasst (ISt: 81 Prozent) oder hochgerechnet (hR: 19 Prozent) > siehe dazu auch Handlungsfeld Umwelt, Seite 36. Für die einzelnen Performance-Kennzahlen befindet sich jeweils der folgende Anteil am Immobilienbestand innerhalb unserer Systemgrenzen:

  • Strom: Wir sind für Einkauf/Abgeltung des gesamten in dem von uns verwalteten Immobilienbestand verbrauchten Allgemeinstroms verantwortlich.
  • Brennstoffe und Fernwärme und -kälte: Wir sind für Einkauf/Abgeltung der gesamten Brennstoffe und/oder Fernwärme für ca. 58 Prozent des von uns verwalteten Immobilienbestands (2019 und 2020) verantwortlich. Darüber hinaus wurden für 2019 ca. 23 Prozent Ist-Daten von fremden dritten Versorgern erfragt und erfasst. Die verbleibende Lücke wurde mit ca. 18 Prozent durch Hochrechnungen anhand der Energieausweise und ca. 1 Prozent anhand des Gebäudealter-Clusters berechnet > siehe dazu auch Seite 55 f.
  • Wasser: Wir sind für Einkauf/Abgeltung des gesamten in dem von uns verwalteten Immobilienbestand verbrauchten Wassers verantwortlich.
  • Abfall: Wir sind für den gesamten von uns verwalteten Immobilienbestand verantwortlich für die Abfuhr und Entsorgung des in den Mietobjekten anfallenden Abfalls.
  • Mitarbeiter: Die Berichterstattung erfolgt für alle direkt von der LEG beschäftigten Mitarbeiter, einschließlich der 100%igen Konzerntöchter LEG Wohnen nRW (die für die operative Verwaltung unserer Immobilien verantwortlich ist) und LEG Management (die alle Bereiche der Unternehmensführung überwacht). Bei Joint Ventures wie z. B. technikServicePlus (tSP) beschäftigte Mitarbeiter sind teilweise ausgenommen, da sie sich nicht im Bereich unserer vollen operativen Kontrolle befinden.
  • Bestandsgesundheit und -sicherheit und Förderung der Gemeinschaft: Wir sind in allen von uns verwalteten Immobilien verantwortlich für die Durchführung von Gesundheits- und Sicherheitsüberprüfungen, die Einhaltung von Vorschriften und die Förderung der Gemeinschaft.
  • Die Governance-Daten beziehen sich auf den Aufsichtsrat und den Vorstand der LEG.

 

Erfassung

Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich absolute Performance-Kennzahlen zu Brennstoffverbrauch, Fernwärme und -kälte, Gebäudezertifizierungen, Bestandsgesundheit und -sicherheit und Förderung der Gemeinschaft auf 100 Prozent der Wohnungen, die in die oben festgelegten Systemgrenzen fallen.

Die Erfassung des Stromverbrauchs bezieht sich auf 98 Prozent der in unseren Systemgrenzen befindlichen Wohnungen (2019: 98 Prozent).

Die Erfassung der Wasserdaten bezieht sich auf 45 Prozent der in unseren Systemgrenzen befindlichen Wohnungen. Die verbleibenden 55 Prozent sind ausgenommen, da uns hierfür keine Verbrauchsdaten vorliegen.

Die Erfassung der Abfalldaten bezieht sich auf 29 Prozent des von uns verwalteten Immobilienbestands. Für diese Wohnungen setzen wir einen eigenen Dienstleister ein, der mit dem Abfallmanagement beauftragt ist und Daten zu dem anfallenden Abfallvolumen erhebt, welche anschließend mithilfe eines Umrechnungsfaktors in Tonnen umgerechnet werden > siehe Seite 38.

 

Schätzung von mit dem Vermieter abgerechneten Versorgungsleistungen

Bei den Daten für 2020 zu Strom und Wasser handelt es sich zu 100 Prozent um geschätzte Daten, da die tatsächlichen Verbrauchsdaten zu Redaktionsschluss nicht vorlagen. Dazu wurden die absoluten Daten und Verbrauchskennwerte auf Grundlage der Verbrauchsdaten für 2019 berechnet und entsprechend den Änderungen an der Zahl der jeweils in den Systemgrenzen enthaltenen Wohnungen bzw. der Grundfläche extrapoliert.

Die im Vorjahr für das Jahr 2019 geschätzten Werte wurden durch die tatsächlichen Verbrauchswerte 2019 ersetzt.

Die Daten für 2020 für Heizung und Brennstoffe beruhen zum Teil auf Messdaten, zum Teil auf Schätzungen. Die Schätzungen wurden auf der Grundlage folgender Methodik durchgeführt: Ergebnisse der 2019er-Klimabilanz, abzüglich Abgängen, zuzüglich Zugängen, inklusive Berücksichtigung von neuen Energieausweisen für den Anteil von ca. 18 Prozent der hochgerechneten Daten.

Die Abfalldaten werden von einem Dienstleister, der als Abfallmanager für ca. 29 Prozent unseres Immobilienbestands tätig ist, ausgewiesen. Es erfolgte eine Auswertung der kombinierten Volumina der von der LEG an diesen Immobilien bereitgestellten Abfallcontainer. Diese entsprechen nicht immer den tatsächlichen Füllmengen der Abfallcontainer. Ferner entsprechen diese Werte nicht dem tatsächlichen Abfallaufkommen in diesen Immobilien, da ein Teil des Abfalls in öffentlichen Containern entsorgt wird, die direkt von der örtlichen Gemeinde geleert werden.

Die Umrechnung der in von der LEG bereitgestellten Abfallcontainern anfallenden Volumina in Tonnen beruht auf allgemeinen Umrechnungsfaktoren je Abfallart. Auf diese Umrechnungsfaktoren wurde pauschal ein 10%iger Aufschlag vorgenommen, da die Abfallcontainer durch das aktive Müllmanagement des Dienstleisters eine über dem Durchschnitt liegende Abfallmenge fassen (mit Ausnahme von Biomüll). Umrechnungsfaktoren: Restmüll: 0,11 t/m3; Wertstoffe: 0,033 t/m3; Papier, Pappe, Kartonage: 0,22 t/m3; Biomüll: 0,25 t/m3.

 

Grenzen – Berichterstattung zum dem Vermieter und dem Mieter in Rechnung gestellten Verbrauch

Die Daten für Strom und Wasser beziehen sich nur auf den Verbrauch (basierend auf Zählerständen und Rechnungen), den wir als Vermieter für Allgemeinflächen/zentrale Dienstleistungen und/oder Privatwohnungen einkaufen (und der anschließend den Mietern in Rechnung gestellt wird). Nicht berücksichtigt werden Daten, die den Mietern direkt in Rechnung gestellt werden (d. h. Rechnungen, die die Mieter direkt von ihrem Versorger erhalten).

 

Analyse – Normierung

Wir haben die Verbrauchskennwerte auf Grundlage der Grundfläche (Quadratmeter) für gesamte Gebäude, einschließlich Mietwohnungen, berechnet. Uns ist bewusst, dass unsere Methodik zur Berechnung der Verbrauchskennwerte eine Diskrepanz zwischen Zähler und Nenner aufweist, da wir die Stromrechnungen nur für Allgemeinflächen, die Rechnungen für Brennstoffe, Fernwärme und -kälte und Wasserverbrauch jedoch sowohl für Allgemeinflächen/zentrale Dienstleistungen als auch für Mietflächen erhalten (es ist nicht möglich, diese Verbräuche zu trennen).

Performance-Kennzahlen zu Gesundheit und Sicherheit werden mittels folgender Formeln berechnet:

  • Verletzungsrate = Anzahl der gemeldeten Verletzungen/Gesamtzahl der Arbeitstage
  • Arbeitsausfallrate = Anzahl der Ausfalltage (ab drei Tagen) durch Verletzungen am Arbeitsplatz/Gesamtzahl der Arbeitstage
  • Abwesenheitsrate = Anzahl der Fehltage aufgrund von Krankheit/Gesamtzahl der Arbeitstage

 

Analyse – Segmentanalyse (nach Objekttyp, geografischer Lage)

Der Segmentanalyse wird die in unserem Finanzbericht verwendete Objektklassifizierung (siehe Geschäftsbericht 2020) zugrunde gelegt. Demnach umfasst unser Investitionsportfolio rund 145.000 Wohnungen und 1.300 Gewerbeeinheiten.

In unserer Segmentanalyse unterscheiden wir nicht zwischen Wohn- und Gewerbeeinheiten, da sich diese in denselben Gebäuden befinden und sich daher der mit dem Vermieter abgerechnete Verbrauch nicht trennen lässt.

Eine weitere Segmentanalyse nach geografischer Lage ist nicht relevant, da sich unsere Wohnungen alle in Nordrhein-Westfalen und angrenzenden Bundesländern und damit in derselben Klimazone befinden.

 

Zeitraum der Berichterstattung

Absolute Performance-Kennzahlen und Verbrauchskennwerte beziehen sich auf das letzte Berichtsjahr (2020). Like-for-like-Betrachtungen der Performance-Kennzahlen für Strom und Wasser beziehen sich auf die beiden letzten Jahre, für die wir tatsächliche Verbrauchsdaten erheben konnten (2019 und 2018). Dadurch, dass wir nur tatsächliche Verbrauchsdaten verwenden, können wir die Auswirkungen von Effizienzverbesserungen in unserem Like-for-like-Portfolio analysieren, was mit geschätzten Daten nicht möglich wäre. Für weitere Informationen siehe Abschnitt „Schätzung von mit dem Vermieter abgerechneten Versorgungsleistungen“.

Abweichend davon bezieht sich für den Bereich Abfall die Like-for-like-Betrachtung auf die Jahre 2020 und 2019, da für diese Jahre die entsprechenden Abfallmengen vorliegen.

Für die Heizenergie wurden die Like-for-like-Betrachtungen ebenfalls auf die Jahre 2020 und 2019 bezogen.

 

Angaben zu den Verwaltungsgebäuden

Ab dem Kalenderjahr 2020 werden sämtliche Verwaltungsgebäude reportet. Berücksichtigt wurden hierbei elf Lokationen, sowohl intern als auch extern angemietete Objekte. Für die Vorjahre (2018 und 2019) werden die Verbräuche für den Hauptsitz in Düsseldorf ausgewiesen. Die Werte 2019 stellen geschätzte Werte dar. Die Werte 2018 und 2020 sind die tatsächlichen Verbräuche.

Es werden 100 Prozent unserer Flächen erfasst und alle vorliegenden Verbräuche berichtet.

Zur Erhebung der Abfallmengen erfolgte eine Auswertung der kombinierten Volumina der Abfallcontainer. Diese entsprechen nicht immer den tatsächlichen Füllmengen der Abfallcontainer. Die Umrechnung der Volumina in Tonnen beruht auf allgemeinen Umrechnungsfaktoren je Abfallart.

 

Datenüberprüfung und Qualitätssicherung

Alle ermittelten Daten werden auf Konsistenz und Kohärenz überprüft, bevor sie in die Berichtsdatenbank aufgenommen werden. Eine externe Überprüfung oder Qualitätssicherung findet derzeit nicht statt.


Performance-Bericht

Handlungsfeld Umwelt

Energieverbrauch und Emissionen

Aufgrund der neuen Herangehensweise für die Heizenergie der Jahre 2019 und 2020 ist eine Vergleichbarkeit nur bedingt möglich. Es wurde der Bestand normiert, d. h. die Schnittmenge der Standorte gebildet, die in beiden Jahren im Portfolio waren, unter Berücksichtigung der Veränderungen hinsichtlich der Energieausweise des hochgerechneten Anteils. Zukünftig ist geplant, ebenfalls die durch Ingenieurbüros ermittelten energetischen Einsparungen aus Modernisierungsprojekten für die Hochrechnung des Berichtjahres zu berücksichtigen. Für 2020 war dies aufgrund der innerjährlichen Umstellung der Methode noch nicht möglich.

Ebenfalls besteht eine eingeschränkte Vergleichbarkeit im Bereich Strom aufgrund der Anpassung der Berechnungsmethodik. Für das Jahr 2018 wurden die Verbrauchswerte aus den gebuchten Kosten mittels Stichproben hochgerechnet. Die Verbräuche in 2019 basieren zum Teil auf Messdaten und zum Teil auf Hochrechnungen aus den gebuchten Kosten mittels Stichproben.

2020 stieg der mit dem Vermieter abgerechnete Energieverbrauch, bedingt durch Bestandszuwächse, im gesamten Immobilienbestand: Für den mit dem Vermieter abgerechneten Stromverbrauch wurde ein Anstieg von 7,81 Prozent und für den mit dem Vermieter abgerechneten Verbrauch von Brennstoff und Fernwärme wurde ein Anstieg von 2,61 Prozent bzw. 1,92 Prozent verzeichnet. Der Energieverbrauchskennwert für unseren Immobilienbestand ist hingegen gegenüber 2019 um 0,19 Prozent leicht gesunken.

Die Scope-1-Emissionen stiegen entsprechend um 2,18 Prozent aufgrund des Brennstoffverbrauchs und die Scope-2-Emissionen, zu denen Emissionen aus von Dritten betriebenen standortbasierten Heizkesseln zählen, um 2,25 Prozent. Bezogen auf den Verbrauchskennwert bleiben die Scope-1- und Scope-2-Emissionen mit 36,9 pro kg CO2e/m2/Jahr konstant.

In der Like-for-like-Betrachtung (die für Strom auf Grundlage tatsächlicher Verbrauchsdaten zwischen 2019 und 2018 berechnet wird) reduzierte sich der Energieverbrauchskennwert bezogen auf Strom um 3,15 Prozent. Durch neue Energieausweise konnte für die Heizenergieverbräuche der hochgerechneten Standorte eine leichte Verringerung der verbrauchten Energie festgestellt werden, jeweils etwa 1 Prozent bei Fernwärme und Brennstoffen.

Die thG-Emissionen konnten bei der Like-for-like-Betrachtung bezogen auf die Scope-2-Emissionen Strom um 89,44 Prozent gesenkt werden. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Umstellung eines Großteils auf Strom aus erneuerbaren Energien (Erwerb von Herkunftsnachweisen). Entsprechend sank auch der Verbrauchskennwert um 89,26 Prozent.

Die Scope-1-Emissionen sanken entsprechend um 1,09 Prozent aufgrund des Brennstoffverbrauchs und die Scope-2-Emissionen Heizenergie um 0,92 Prozent. Bezogen auf den Verbrauchskennwert lässt sich diese Entwicklung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen Heizenergie pro kg CO2e/m2/Jahr ebenfalls erkennen, die Kennzahl sank um 1,02 Prozent.

Weitere Informationen zu unseren Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und der thG-Emissionen in unserem Portfolio finden Sie auf > Seite 56 f., Handlungsfeld Umwelt unseres Nachhaltigkeitsberichts.

Wasser

Der absolute Wasserverbrauch erhöhte sich in 2020 gegenüber 2019 um 7,81 Prozent. In der Like-for-like-Betrachtung stieg der Verbrauch zwischen 2018 und 2019 um 1,67 Prozent an. Trotz dieses Anstiegs blieb der Wasserverbrauchskennwert unseres Immobilienbestands sowohl in der absoluten als auch in der Like-for-like-Betrachtung weitgehend unverändert. Das gesamte Wasser stammt aus der kommunalen Wasserversorgung.

Weitere Informationen zu unseren Maßnahmen in Bezug auf den Wasserverbrauch in unserem Immobilienbestand finden Sie auf > Seite 38 unseres Nachhaltigkeitsberichts.

Abfallentsorgung

Das Gesamtgewicht des angefallenen Abfalls in den 29 Prozent der Wohnungen, für die wir Daten erheben, stieg zwischen 2019 und 2020 um 9,5 Prozent. Davon sind 61 Prozent Restmüll, von dem nur ein geringer Teil auf Mülldeponien gelagert wird, während der Großteil des verbleibenden Teils zur Energierückgewinnung in Müllverbrennungsanlagen verbracht wird. In der Like-for-like-Betrachtung stieg das Gesamtgewicht des angefallenen Abfalls in den 29 Prozent der Wohnungen, für die die LEG entsprechende Daten erheben konnte, zwischen 2019 und 2020 um 1,27 Prozent an.

Aufgrund der relativ geringen Erfassungsquote unserer Abfalldaten und der angewandten Berechnungsmethodik ist es schwierig, Rückschlüsse auf unsere Gesamtleistung zu ziehen. Dennoch wenden wir verschiedene Maßnahmen an, um die Abfallmenge zu reduzieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf > Seite 72 unseres Nachhaltigkeitsberichts.

Gebäudezertifizierungen

Gebäudezertifizierungen beziehen sich auf Energieausweise, die derzeit für 99 Prozent unseres Immobilienbestands (bezogen auf die Grundfläche) vorliegen. Die Mehrzahl der Einzelwohnungen (87 Prozent) verfügt über einen Energieeffizienzausweis der Effizienzklassen D bis H. Dies ist auf das relativ hohe Alter unserer Gebäude zurückzuführen. Seit 2018 konnte hier dank des laufenden Energiemodernisierungsprogramms eine leichte Verbesserung in unserem Immobilienbestand erzielt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf > Seite 34 unseres Nachhaltigkeitsberichts.

 

Handlungsfeld Gesellschaft

Diversität

Die LEG bemüht sich um eine ausgewogene Zusammensetzung der Belegschaft und die Gleichstellung der Geschlechter. Rund 36 Prozent unserer direkten Beschäftigten und rund 22 Prozent unserer Führungskräfte (22 Prozent im Jahr 2019) sind Frauen. Das Verhältnis des Grundgehalts und der Vergütung von Frauen zum Grundgehalt und zur Vergütung von Männern beträgt bezogen auf alle Mitarbeiter rund 92 Prozent, auf der Führungsebene liegt es bei 94,7 Prozent. Unterschiede sind ausschließlich auf Beschäftigungsdauer und Dienstalter zurückzuführen.

Weitere Informationen zu unserem Ansatz zum thema Diversität finden Sie auf > Seite 33 unseres Nachhaltigkeitsberichts.

Aus- und Weiterbildung und Entwicklung

Die LEG fördert aktiv die berufliche Aus- und Weiterbildung und unterstützt die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Mitarbeiter. 2020 entfielen auf jeden Beschäftigten im Durchschnitt 13,5 Schulungsstunden zu verschiedenen Compliance- und beruflichen Themen sowie zur Förderung der Entwicklungsmöglichkeiten. Rund 83 Prozent der Beschäftigten nahmen außerdem an einem Jahresgespräch zu ihrer beruflichen Entwicklung teil. Diese Gespräche werden als Dialog zwischen Mitarbeitern und Führungskräften geführt und bieten einen Einblick in die Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter. Die Beschäftigten haben dabei auch die Möglichkeit, mit ihren Vorgesetzten darüber zu sprechen, welche Unterstützung sie sich wünschen, wie zufrieden sie im Beruf sind und wie sie sich im Unternehmen weiterentwickeln möchten.

Weitere Informationen zu unserem Ansatz zum Thema aus- und Weiterbildung und Entwicklung von Mitarbeitern finden Sie auf den > Seiten 29 und 31 unseres Nachhaltigkeitsberichts.

Fluktuation

2020 wurden 176 neue Mitarbeiter eingestellt, was einer Neueinstellungsrate von 15,5 Prozent entspricht. Gleichzeitig verließen 85 Mitarbeiter das Unternehmen, woraus sich eine Fluktuationsrate von 7,5 Prozent ergibt. Weitere Informationen zu Initiativen in Bezug auf unsere Mitarbeiter, u. a. im Bereich Mitarbeiterengagement, -zufriedenheit und -bindung, finden Sie auf > Seite 27 ff. unseres Nachhaltigkeitsberichts.

Gesundheit und Sicherheit

Angesichts der Art der Arbeit stuft die LEG das Risiko im Bereich Mitarbeitergesundheit und -sicherheit im Allgemeinen als gering ein. Bestätigt wird dies durch eine Verletzungsrate von 0,004 Prozent im Jahr 2020 und eine Rate für verlorene Arbeitstage von 0,05 Prozent. Der häufigste Grund für Fehlzeiten sind Erkrankungen. 2020 verzeichneten wir eine Abwesenheitsrate von 4,9 Prozent.
Die LEG gewährleistet die Standortsicherheit auf systematische und umfassende Weise, sowohl durch eigene Mitarbeiter als auch durch Dienstleister, welche Gebäude und Einrichtungen überprüfen und kontrollieren. Rund 99,8 Prozent unseres Immobilienbestands wurden 2020 einer solchen Gesundheits- und Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Bei Meldungen, Mängeln oder Unfallrisiken werden umgehend Handwerker beauftragt. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Beseitigung des Mangels überprüft und dokumentiert.

Weitere Informationen zu unserem Ansatz zum Thema Mitarbeiter- und Mietergesundheit und -sicherheit finden Sie auf den > Seiten 23 und 30 unseres Nachhaltigkeitsberichts.

 

Förderung der Gemeinschaft

In 100 Prozent des von uns verwalteten Immobilienbestands organisieren wir Aktivitäten zur Förderung der Gemeinschaft, was im Berichtsjahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie zu besonderen Herausforderungen führte. Zu diesen Aktivitäten gehören vielfältige Maßnahmen, die darauf abzielen, die Mieterzufriedenheit zu steigern, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, für gute Nachbarschaft zu sorgen, lokale Gemeinschaften zu fördern und auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren. 2020 organisierte die LEG trotz Corona-Pandemie rund 50 Aktivitäten verteilt auf alle sieben Niederlassungen.

Weitere Informationen zu unserem Ansatz und Beispiele für eine der zahlreichen Initiativen, die wir 2020 in unserem Immobilienbestand durchgeführt haben, finden Sie auf den > Seiten 39 f. und 41 f. dieses Berichts.

Governance

Ausführliche Hintergrundinformationen zu unseren Governance-Performance-Kennzahlen sowie ein Profil des Aufsichtsrats und eine Beschreibung unserer Nominierungsverfahren und unseres Umgangs mit potenziellen Interessenkonflikten finden Sie auf Seite 34 unseres Geschäftsberichts.

Herr Michael Zimmer als LEG-Aufsichtsratsvorsitzender ist umfangreich sozial engagiert und hat verschiedene Stiftungen initiiert oder selbst gegründet. Herr Zimmer ist jeweils Kuratoriumsvorsitzender dieser Stiftungen: Dein Zuhause hilft – Stiftung der LEG-Immobilien-Gruppe dein-zuhause-hilft.de,  CORNELIUS-Stiftung für Kinder suchtkranker Eltern www.cornelius-stiftung.de, Der bewohnte Garten – Stiftung zur Förderung zeitgenössischer Kunst www.derbe- wohntegarten.de. Er verfügt somit über Kompetenzen in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft.

 

Angabe der EPRA-Performance-Kennzahlen für den Bereich Nachhaltigkeit

Die EPRa-Performance-Kennzahlen für den Bereich Nachhaltigkeit für unseren Immobilienbestand und die Verwaltung sind in den Tabellen auf den > Seiten 71 f. und 73 f. dieses Berichts zu finden.