Stadt Köln und LEG: Gewinner des Architektenwettbewerbs für das Wohnviertel am Schlebuscher Weg in Köln-Höhenhaus steht fest

Weitere Daten 

Im Kölner Stadtteil Höhenhaus möchte die LEG Immobilien AG das LEG-Quartier rund um den Schlebuscher Weg weiterentwickeln. Ab 2022 sollen hier ca. 400 zeitgemäße, familien-und seniorengerechte Wohnungen entstehen und die bisherigen Gebäude aus den 1960er Jahren mit rund 200 Wohnungen Stück für Stück ersetzen. Hierfür investiert das Unternehmen mehr als 80 Millionen Euro.

Jetzt hat das Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht: Eine 13-köpfige, hochkarätige Jury unter Leitung von Professor Uli Seher aus Paris wählte das Team Urban Agency Kopenhagen (DK) mit Friedburg & Co, Berlin als klaren Gewinner des Städtebaulichen Konzeptes aus. Mit diesem Team wird nun das städtebauliche, freiraumplanerische Konzept weiterentwickelt und für die Realisierung vorbereitet. Drei zweite Architekturpreise gingen ebenfalls einstimmig an Urban Agency, Kopenhagen (DK), PBS Architekten, Aachen und KBNK Architekten GMBH, Hamburg.

Insgesamt haben zehn Büros an dem vom Team Jörg Faltin (Faltin+Sattler, Düsseldorf) koordinierten Wettbewerb teilgenommen und ihre Ideen zur Neubebauung innerhalb einer sensiblen Bestandssiedlung mit direktem Kontakt zu einer faszinierenden Naherholungs- und Waldlandschaft eingereicht. Für die nun abgeschlossene zweite Phase hatten sich sechs Teams qualifizieren können.

Die Jury kam zu der klaren Empfehlung, die Arbeit des Büros Urban Agency Kopenhagen (DK) mit Friedburg & Co, Berlin für die weiteren Planungsschritte zu Grunde zu legen. Der Vorsitzende Prof. Seher begründet die Entscheidung: „Das behutsame städtebauliche Konzept nutzt den vorhandenen Ort optimal, berücksichtigt Kleinteiligkeit, ergänzt bestehende Strukturen und bewahrt gleichzeitig die großen Qualitäten des gewachsenen, grünen Quartiers in Höhenhaus.“

Dipl-Ing. Eva Herr, Jury-Mitglied und Amtsleiterin des Stadtplanungsamts der Stadt Köln, lobt den Gewinner: „Der ausgewählte Entwurf ist eine kluge Strategie für ein vielfältiges Wohnquartier mit einer hohen Freiraumqualität für die Bewohner und die Nachbarschaft. Gleichzeitig reagiert das Konzept behutsam auf den Denkmalbestand und liefert hochwertige Verknüpfungen zu den benachbarten Freiräumen.“

Axel Felke, Geschäftsführer der LEG Solution, betont: „Mit unseren Neubauaktivitäten möchten wir einen nachhaltigen Beitrag dazu leisten, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, wo er besonders dringend gebraucht wird. Der geplante Neubau in Köln-Höhenhaus ist aktuell unser größtes und aufwändigstes Projekt. Umso mehr freut mich die hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge, insbesondere natürlich der ausgewählten Entwürfe.

Neben den Fachjuroren (Stadtplaner, Landschaftsplaner, Architekten), Vertretern der Stadtverwaltung, dem Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs und weiteren Vertretern aus dem politischen Raum sowie der Projektleitung der LEG hatte das Umzugsberaterteam für die LEG-Mieter am Schlebuscher Weg am Verfahren teilgenommen und Anregungen eingespeist. Der ausgewählte städtebauliche Entwurf wird zeitnah zunächst den Mietern präsentiert, bevor die preisgekrönten Entwürfe vom 12.12.2019 bis 6.1.2020 im Bezirksrathaus Köln-Mülheim zu den jeweiligen Öffnungszeiten ausgestellt werden (Link: www.stadt-koeln.de/service/adressen/00126/index.html ).
 

Zu den Eckdaten des Projektes:

Das LEG-Quartier am Schlebuscher Weg umfasst derzeit rund 200 Wohneinheiten und ist geprägt durch den Siedlungsbau der frühen 1960er Jahre. Für die Umgestaltung des Quartiers hatte die LEG zwei renommierte Kölner Stadtplanungs- und Architekturbüros mit Machbarkeitsstudien beauftragt. Diese kamen übereinstimmend zu dem Schluss, dass es zur Schaffung von Wohnraum sinnvoll ist, die bestehenden Gebäude durch Neubauten mit mehr als doppelt so viel Wohnungen zu ersetzen. Geplant sind rund um das großzügige Gelände am Schlebuscher Weg moderne, barrierefreie Wohnungen mit Zentralheizung, Wärmedämmung, Aufzügen sowie Balkonen oder Terrassen. Das Projekt wird gemäß kooperativem Baulandmodell entwickelt. Rund ein Drittel der insgesamt über 400 Neubauten werden als Sozialwohnungen oder als preisgedämpfte Wohnungen angeboten. Zudem eignet sich der Neubau für mobilitätsbehinderte Menschen und für betreutes sowie für generationen-übergreifendes Wohnen.

Die LEG veranschlagt die Planungs- und Baukosten auf mehr als 80 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für das Jahr 2021 angesetzt, erste Fertigstellungen sind ab 2022 vorgesehen. Dazu wird die bestehende Bebauung abschnittsweise abgerissen und durch Neubauten ersetzt.
 

Verfahren

Zur Qualitätssicherung wurde der Wettbewerb zweiphasig durchgeführt. Das Preisgericht der Phase 2 fand am 27.11.2019 statt.
 

Preisgericht (stimmberechtigt), u.a.:
 

  1. Prof. Uli Seher, Köln, Paris (F) Vorsitz
  2. Prof. Christa Reicher, Aachen
  3. Judith Kusch, Köln
  4. Jürgen Minkus, Köln
  5. Stephan Lenzen, Bonn vertreten durch: Matthias Lill, Köln
  6. Eva Herr, Leiterin Stadtplanungsamt Köln
  7. Werner Wirtz, LEG Solution GmbH, Düsseldorf
  8. Norbert Fuchs, Bezirksbürgermeister Köln Mülheim          
  9. Teresa DeBellis-Olinger, CDU-Fraktion (Stadtentwicklungsausschuss) vertreten durch: Eric Haeming, CDU-Fraktion (BV Mülheim)
  10. Claudia Brock-Storms, SPD-Fraktion (BV Mülheim)
  11. Laurens Wellmann, GRÜNE-Fraktion (Stadtentwicklungsausschuss)
  12. Dr. Christian Beese, FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
  13. Lothar Müller, LINKE-Fraktion

Über die LEG

Die LEG ist mit rund 131.000 Mietwohnungen und über 350.000 Bewohnern ein führendes börsennotiertes Wohnungsunternehmen in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen ist das Unternehmen mit acht Niederlassungen und mit persönlichen Ansprechpartnern vor Ort vertreten. Aus ihrem Kerngeschäft Vermietung und Verpachtung erzielte die LEG im Geschäftsjahr 2018 Erlöse von rund 767 Millionen Euro. Im Rahmen ihrer 2018 gestarteten Neubauoffensive möchte die LEG einen gesellschaftlichen Beitrag zur Schaffung von sowohl frei finanzierten als auch öffentlich geförderten Wohnraum leisten und ab 2023 jährlich mindestens 500 Neubauwohnungen errichten bzw. ankaufen.


Kontakt

Sabine Jeschke

Tel. +49 211 45 68-325
E-Mail: sabine.jeschke[at]­leg-wohnen.de

Bild von 3 LEG Mitarbeitern vor einem Modellplan

v.l.n.r.: Henning Stüben, Urban-Agency; Werner Wirtz, LEG Solutions; Prof. Uli Seher, Architekt und Vorsitzender der Jury

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