LEG Immobilien AG: Deutlicher Gewinnzuwachs in den ersten neun Monaten

  • FFO I 9M-2017 um 7,5 Prozent auf 226,3 Millionen Euro gesteigert
  • EPRA-NAV pro Aktie steigt im Jahresverlauf um 11,1 Prozent auf 74,59 Euro
  • Portfolio-Aufwertung in Q4 von 450 bis 550 Millionen Euro (netto NAV-Effekt 400 bis 500 Millionen Euro) erwartet
  • Beschleunigung des Mietwachstums pro qm um +3,3 Prozent; Wachstum von +4,0 Prozent im frei finanzierten Bestand unterstreicht die starke Dynamik
  • Bestätigung der FFO I-Prognose für 2017 und 2018: Für 2017 zwischen 290 und 295 Millionen Euro, für 2018 zwischen 315 und 323 Millionen Euro erwartet 
  • Erstmalige FFO I-Prognose für 2019: Für 2019 wird ein weiterer FFO-Anstieg auf 338 bis 344 Millionen Euro erwartet; Effekte aus Akquisitionen sind im Ausblick noch nicht enthalten

Die positive Geschäftsentwicklung der LEG Immobilien AG setzte sich auch im dritten Quartal 2017 fort. Die Effekte aus der weiter positiven Entwicklung der Mieterlöse, einer weiteren planmäßigen Ausweitung der operativen Marge und leicht gesunkenen Finanzierungskosten werden hier sichtbar. Die dynamische Entwicklung der Mieten sowie der gestiegenen Bewertungsmultiplikatoren stellen für das Gesamtjahr zusätzlich einen deutlichen Wertzuwachs des Immobilienportfolios in Aussicht. Die Ankäufe von Portfolios mit insgesamt rund 3.500 Wohneinheiten tragen in vollem Umfang zum Ergebnis in 2018 bei und stärken die weitere Ertragsperspektive. 

„Unser Ergebnis demonstriert erneut die Bewirtschaftungskompetenz der LEG und die Dynamik in unseren Märkten. Zugleich haben wir damit die Basis für ein weiter dynamisches Gewinnwachstum gelegt“, so Thomas Hegel, Vorstandsvorsitzender der LEG Immobilien AG. „Auch für die Zukunft sehen wir perspektivisch noch deutliches Potenzial für internes und externes Wachstum.“  

Deutlicher Gewinnzuwachs in 9M-2017, weitere Verbesserung der operativen Marge

Die Funds from Operations (FFO I) als wesentliche finanzielle Kennzahl des Unternehmens konnten im Jahresvergleich um 7,5 Prozent auf 226,3 Millionen Euro gesteigert werden (i.Vj. 210,6 Millionen Euro). Der FFO I pro Aktie konnte ebenso um +6,9 Prozent auf 3,58 Euro zulegen. Wesentliche Treiber für diese Entwicklung waren der Anstieg der Nettokaltmieten, die um insgesamt 4,5 Prozent zulegen konnten, eine erfolgreiche Ausweitung der operativen Margen sowie ein leichter Rückgang der zahlungswirksamen Zinsaufwendungen. Die EBITDA-Marge verbesserte sich im Jahresvergleich trotz höherer Aufwendungen für Instandhaltungsmaßnahmen auf 73,2 Prozent (i.Vj. 72,4 Prozent). Für das Schlussquartal ist ein weiterer Anstieg der Instandhaltungsaufwendungen geplant.

Die Ist-Miete auf vergleichbarer Fläche konnte im Berichtszeitraum deutlich um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf durchschnittlich 5,43 Euro pro Quadratmeter zulegen. Dabei konnte die Miete im frei finanzierten Bestand, die den besseren Indikator für die eigentliche Mietdynamik darstellt, um sogar 4,0 Prozent auf vergleichbarer Fläche gesteigert werden. Der Leerstand liegt auf vergleichbarer Fläche mit 3,8 Prozent unverändert auf einem niedrigen Niveau. Der moderate temporäre Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist auf Prozessumstellungen durch Einbindung neuer Generalunternehmer bei der Leerwohnungsrenovierung zurückzuführen. Auf Basis der sich abzeichnenden Aufholeffekte wird für das Gesamtjahr mit einer stabilen bis leicht sinkenden Leerstandsquote gerechnet.

Weiteres deutliches NAV-Wachstum zu erwarten

Der EPRA-Net Asset Value (ohne Goodwill) zum 30. September 2017 liegt bei 74,59 Euro pro Aktie (31. Dezember 2016: 67,15 Euro pro Aktie), was einen Anstieg zum Bilanzstichtag trotz der unterjährigen Dividendenzahlung von 11,1 Prozent bedeutet. Auf Basis der positiven Mietentwicklung sowie der steigenden Bewertungsmultiplikatoren am Immobilienmarkt ist, nach einer Aufwertung des Immobilienportfolios zum Halbjahr, auch für das Schlussquartal 2017 mit weiteren Bewertungsgewinnen zu rechnen. Die LEG geht aktuell davon aus, dass der brutto Wertzuwachs im vierten Quartal in der Bandbreite von 450 bis 550 Millionen Euro (netto NAV-Effekt 400 bis 500 Millionen Euro) liegen wird. Darin enthalten sind positive Effekte aus der vorzeitigen Ablösung von Förderdarlehen, die in der Größenordnung von netto rund 60 Millionen Euro liegen sollten. Die Mietrendite des Portfolios liegt zum Quartalsstichtag auf einem attraktiven Niveau von 6,2 Prozent. 

Finanzierung langfristig zu attraktiven Konditionen gesichert

Zum Quartalsstichtag lag die durchschnittliche Restlaufzeit der Verbindlichkeiten inklusive einer kurzfristigen Commercial Paper-Finanzierung weiter bei 8,8 Jahren. Die durchschnittlichen Zinskosten liegen bei niedrigen 1,75 Prozent. Dies trägt, auch in einem Szenario steigender Marktzinsen, zu einem hohen Maß an Sicherheit für ein mittelfristiges, stabiles Gewinn- und Dividendenwachstum bei.

Die Nettoverschuldung in Relation zum Immobilienvermögen (Loan to Value/LTV) lag zum Quartalsstichtag auf einem weiterhin niedrigen Niveau von 44,9 Prozent. Aufgrund der erwarteten Bewertungsgewinne ist zum Jahresende mit einer weiteren Reduzierung der Verschuldungskennzahl zu rechnen. Dies unterstreicht das niedrige Risikoprofil der LEG. 

Bestätigung Gewinnprognose für 2017 & 2018, positiver Gewinnausblick auch für 2019

Die Geschäftsentwicklung der LEG verläuft insgesamt planmäßig positiv. So kann die Prognose für den FFO I 2017 von 290 bis 295 Millionen Euro und für 2018 von 315 bis 323 Millionen Euro bestätigt werden. Für das Geschäftsjahr 2019 ist von einer weiter positiven Geschäfts-entwicklung auszugehen, die sich auch in einem weiteren FFO I-Anstieg auf 338 bis 344 Millionen Euro niederschlagen sollte. In diesem Ergebnisausblick sind noch keine Effekte aus geplanten zukünftigen Akquisitionen enthalten.


Über die LEG

Die LEG ist mit rund 130.000 Mietwohnungen und zirka 350.000 Bewohnern ein führendes börsennotiertes Wohnungsunternehmen in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen ist das Unternehmen mit acht Niederlassungen und mit persönlichen Ansprechpartnern vor Ort vertreten. Die LEG erzielte im Geschäftsjahr 2016 Erlöse aus Vermietung und Verpachtung von rund 763 Millionen Euro.


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