LEG Immobilien AG bestätigt Ausblick und leitet Ankauf eines mittelgroßen Portfolios ein

  • FFO I kann um 5,1 Prozent auf 156,4 Millionen Euro trotz höherer Instandhaltungsmaßnahmen weiter zulegen
  • Anstieg des EPRA-NAV pro Aktie auf 88,46 Euro spiegelt positive Wertentwicklung wider, weiteres Wertwachstum in Q4 zu erwarten
  • Vergleichbare Miete pro qm planmäßig um 2,7 Prozent gestiegen; weitere Wachstumsbeschleunigung in der zweiten Jahreshälfte auf ganzjährig plus 3 Prozent zu erwarten
  • Portfoliowachstum setzt sich fort: Einigung über den Erwerb eines Portfolios mit rund 3.750 Wohneinheiten erzielt
  • Bestätigung der FFO I-Prognose für 2018 (315 bis 323 Millionen Euro) und 2019 (338 bis 344 Millionen Euro)

Die LEG Immobilien AG sieht sich weiter auf einem guten Weg für die Erreichung der Gesamtjahresprognose. Neben der positiven Gewinnentwicklung wird die positive fundamentale Entwicklung auch im weiteren deutlichen Wertzuwachs des Immobilienportfolios sichtbar. Dabei wird wiederholt von Aufwertungen im Schlussquartal 2018 ausgegangen. Darüber hinaus schafft es die LEG auch in einem schwierigen Marktumfeld, auch künftig wertgenerierend durch Akquisitionen zu wachsen. So konnte die LEG sich mit einem Verkäufer erfolgreich über den Ankauf eines Portfolios mit rund 3.750 Wohneinheiten einigen.

„Wir sind weiterhin auf Kurs, um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen und gehen für die zweite Jahreshälfte von einem stärkeren Gewinnwachstum aus. Die Perspektiven für eine fortgesetzte Wertsteigerung unseres Portfolios sind unverändert sehr positiv. Darüber hinaus erschließen wir uns zusätzliches Wachstumspotenzial mit der anstehenden Akquisition“, so Thomas Hegel, Vorstandsvorsitzender der LEG Immobilien AG.

FFO I kann trotz höherer Instandhaltungsaufwendungen weiter zulegen

Die Funds from Operations (FFO I) als wesentliche finanzielle Kennzahl des Unternehmens konnten in der ersten Jahreshälfte 2018 mit 156,4 Millionen Euro (im Vorjahr 148,8 Millionen Euro) um 5,1 Prozent im Jahresvergleich zulegen, obwohl der Anteil bereits durchgeführter Instandsetzungsmaßnahmen höher war. Hieraus resultierende Mehrbelastungen konnten jedoch deutlich überkompensiert werden. Der FFO I vor Instandhaltungsaufwendungen stieg so um 7,6 Prozent im Jahresvergleich. Diese Entwicklung gilt analog für den FFO I pro Aktie, der (unbereinigt) mit 2,48 Euro ebenfalls um 5,1 Prozent über dem Vorjahresvergleichswert liegt.

Die Ist-Miete auf vergleichbarer Fläche konnte im Berichtszeitraum um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf durchschnittlich 5,54 Euro pro Quadratmeter zulegen. Dabei stieg die Miete im frei finanzierten Bestand um 3,5 Prozent auf vergleichbarer Fläche. Im Jahresverlauf wird mit einer weiteren Beschleunigung des organischen Mietwachstums gerechnet. Für das Gesamtjahr 2018 wird unverändert ein Mietwachstum auf vergleichbarer Fläche von rund 3,0 Prozent prognostiziert. Der Leerstand auf vergleichbarer Fläche lag mit 3,4 Prozent leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Auch für das Gesamtjahr 2018 wird insgesamt mit einer leichten Erhöhung der vergleichbaren Vermietungsquote gerechnet.

Aufwertung des Portfolios um 4,1 Prozent lässt den NAV deutlich steigen

Der EPRA-Net Asset Value (ohne Goodwill) zum 30. Juni 2018 liegt bei 88,46 Euro pro Aktie (31. Dezember 2017: 83,81 Euro pro Aktie), was einem Zuwachs von 5,5 Prozent in der ersten Jahreshälfte entspricht. Der temporäre Effekt aus der Dividendenausschüttung von 3,04 Euro konnte somit bereits deutlich überkompensiert werden. Der wesentliche Treiber war die positive Wertentwicklung des Immobilienportfolios. Auf Basis der positiven Mietentwicklung sowie der steigenden Bewertungsmultiplikatoren am Immobilienmarkt wurde das Portfolio zur Jahresmitte um 383,9 Millionen Euro oder entsprechend 4,1 Prozent aufgewertet. Auch für die zweite Jahreshälfte wird mit einer fortgesetzt positiven Wertentwicklung des Immobilienportfolios gerechnet. Die Brutto-Mietrendite des Portfolios liegt zum Quartalsstichtag auf einem weiter attraktiven Niveau von 5,7 Prozent.

Finanzierung langfristig zu attraktiven Konditionen gesichert

Zum Quartalsstichtag lag die durchschnittliche Restlaufzeit der Verbindlichkeiten bei 7,8 Jahren. Die durchschnittlichen Zinskosten liegen bei niedrigen 1,75 Prozent. Dies trägt, besonders in einem Szenario steigender Marktzinsen, in einem hohen Maße an Sicherheit für ein mittelfristig stabiles Gewinn- und Dividendenwachstum bei.

Die Nettoverschuldung in Relation zum Immobilienvermögen (Loan to Value/LTV) lag zum Quartalsstichtag auf einem niedrigen Niveau von 41,9 Prozent. Dies unterstreicht das niedrige Risikoprofil der LEG und lässt Spielraum für die Finanzierung des zukünftigen Wachstums.

Externes Wachstum setzt sich fort

Die LEG steht kurz vor dem Abschluss eines Kaufvertrags für den Erwerb von rund 3.750 Wohneinheiten an verschiedenen Standorten in der Kernregion NRW. Diese Transaktion verspricht die Realisierung von zusätzlichen positiven Skaleneffekten und damit einen Ausbau der führenden Bewirtschaftungseffizienz. Aufgrund von Anfangsinvestitionen wird damit gerechnet, dass die Transaktion insbesondere ab 2020 einen spürbar positiven Effekt auf den Gewinn haben wird. Der Ankauf, der noch unter Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts steht, kann ohne die Aufnahme von neuem Eigenkapital finanziert werden.

Bestätigung der Gewinnprognose für 2018 und 2019

Auf Basis der soliden Geschäftsentwicklung bestätigt die LEG die Prognose für den FFO I 2018 von 315 bis 323 Millionen Euro und für 2019 von 338 bis 344 Millionen Euro.


Über die LEG

Die LEG ist mit rund 130.000 Mietwohnungen und zirka 350.000 Bewohnern ein führendes börsennotiertes Wohnungsunternehmen in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen ist das Unternehmen mit acht Niederlassungen und mit persönlichen Ansprechpartnern vor Ort vertreten. Die LEG erzielte im Geschäftsjahr 2017 Erlöse aus Vermietung und Verpachtung von rund 796 Millionen Euro.


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