LEG gewinnt renommierten DW-Zukunftspreis 2012 in der Kategorie Beschaffungsprozesse

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„Mehr Leistung und Qualität bei gleichem Einkaufsbudget – LEG macht den Euro wertvoller!“ Mit dieser Kernbotschaft präsentierte die LEG NRW GmbH der Jury des DW-Zukunftspreises, der gemeinsam von der Fachzeitschrift DW Die Wohnungswirtschaft und dem IT-Systemhaus Aareon zum neunten Mal ausgelobt wurde, ihre neue Einkaufsstrategie. Und überzeugte. Die LEG erhielt den ersten Preis in der Kategorie „Beschaffungsprozesse“. In diesem Bereich steigerte die LEG-Gruppe, die mehr als 90.000 Wohnungen bewirtschaftet und zu den größten Immobilienkonzernen in Deutschland zählt, ihre Effizienz spürbar und nachhaltig.

Bisher wurden rund zwei Millionen Euro eingespart. „Bis 2015 wollen wir nach Umsetzung aller Einzelmaßnahmen der Einkaufsstrategie insgesamt 20 Millionen Euro Mehrleistung generieren – ein wichtiger Beitrag zum Werterhalt und zur Wertsteigerung unseres Wohnungsportfolios und damit der gesamten LEG-Gruppe“, erklärte Thomas Hegel, Sprecher der Geschäftsführung (CEO) der LEG NRW GmbH. Rund 100 Millionen Euro gibt die LEG als Konzernholding jährlich im Einkauf aus, den größten Teil davon für die Instandhaltung und Modernisierung ihrer Wohnanlagen, die sich überwiegend in Nordrhein-Westfalen befinden. „Im Rahmen des Umbaus und der Weiterentwicklung der LEG-Gruppe hat der zentrale Einkauf/Technik eine wesentliche Bedeutung – natürlich auch zur Ergebnissteigerung“, so Thomas Hegel.

Die Konzeption und Einführung der LEG-Einkaufsstrategie geschah mit Unterstützung der Managementberatung RADTKE & ASSOCIATES, die als Branchenkenner die LEG im gesamten LEG-Professionalisierungsprozess mit begleitet hat.

Eine grundlegende Neuerung der Beschaffungsprozesse ist die Umstellung des Ausschreibungsverfahrens. Während bisher sämtliche Modernisierungen und Großinstandhaltungsmaßnahmen einzeln ausgeschrieben wurden, setzt die LEG nun auch hier auf eine stufenweise Einführung von Rahmenverträgen. Gewerkespezifisch werden Leistungsverzeichnisse standardisiert und mit fest definierten Einheitspreisen in einem Rahmenvertrag zusammengeführt. Rahmenvertragspartner sind dann nur noch wenige, regional agierende Handwerksunternehmen. Sowohl der LEG-Konzern als auch die ausführenden Unternehmer profitieren von der schnelleren Gesamtabwicklung.

Die wichtigsten Win-Win-Effekte sieht die LEG darin, dass sie durch die Volumenbündelung einen positiven Effekt auf die Preise erzielt, Planungssicherheit im Hinblick auf die Investitionsmaßnahmen erhält und Nachträge damit nahezu ausgeschlossen sind, die Handwerksunternehmen hingegen durch die „Exklusivverträge“ Planungs- und Umsatzsicherheit gewinnen. Durch die Neuausrichtung des Bereichs Zentraler Einkauf/Technik hin zu einem strategisch agierenden Konzernbereich profitiert die LEG-Gruppe von effizienteren Investitionsplanungen, Prozessoptimierungen und „echten“ monetären Einsparungen.

„Wir haben mit den Effizienzgewinnen aus der neuen Einkaufsstrategie nicht etwa unsere Investitionen reduziert, sondern zehn Prozent Mehrleistung aus dem gegebenen Investitionsbudget erreicht. Dies kommt der Qualität unserer Baumaßnahmen zugute, aber vor allem auch unseren Mietern. Das Motto lautet: Mehr Leistung und Qualität bei gleichem Einkaufsbudget. Wir machen den Euro wertvoller“, sagte Holger Hentschel, Mitglied der Geschäftsleitung und Head of Operations der LEG.

Um zu jeder Zeit eine hohe Transparenz über die Basis der Zusammenarbeit zu erhalten, werden mit dem Lieferantenmanagement nach objektiven Kriterien die Qualität, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit aller LEG-Lieferanten bewertet. „Darüber hinaus werden lückenlos die Entscheidungswege und -gründe für die Vergabe dargestellt. Alle Schritte und Entscheidungen rund um die Vergabe von Bauleistungen sind nachvollziehbar: Eine zentrale organisatorische Neuerung, um die strengen internen Compliance-Anforderungen der LEG zu erfüllen“, erklärte Holger Hentschel abschließend.

Am Abend des 5. Juni 2012 wurden die Gewinner auf dem Aareon-Kongress in Garmisch-Partenkirchen vor rund 1.000 Gästen prämiert. Axel Gedaschko Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. und Schirmherr des GdW-Zukunftspreises überreicht die Skulptur des DW-Zukunftspreises an Holger Hentschel, Mitglied der Geschäftsleitung der LEG NRW GmbH, HOO und an Thomas Hegel, Sprecher der Geschäftsführung der LEG NRW GmbH, CEO (v.r.).


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Manfred Neuhöfer

Pressesprecher, Tel. 02 11 / 45 68-325


Über die LEG

Die LEG ist mit mehr als 90.000 Mietwohnungen und rund 250.000 Mietern eines der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen ist sie mit neun Niederlassungen, 15 Kundencentern und rund 100 Mieterbüros flächendeckend und mit persönlichen Ansprechpartnern vor Ort vertreten. Mit rund 800 Mitarbeitern erzielte die LEG im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von mehr als 556 Millionen Euro.

Preisübergabe

Axel Gedaschko Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. und Schirmherr des GdW-Zukunftspreises überreicht die Skulptur des DW-Zukunftspreises an Holger Hentschel, Mitglied der Geschäftsleitung der LEG NRW GmbH, HOO und an Thomas Hegel, Sprecher der Geschäftsführung der LEG NRW GmbH, CEO (v.r.).

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