Gewinner des LEG-Gestaltungswettbewerb prämiert: Düsseldorfer „pier7architekten“ überzeugen mit Nachhaltigkeit

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Der Gewinner des LEG-Gestaltungswettbewerbs steht fest: pier7architekten. Die hochkarätig besetzte Jury favorisierte die Gestaltungsideen des Düsseldorfer Architekturbüros insbesondere wegen ihrer Nachhaltigkeit und dem Fokus auf den Nutzer. 2019 hatte die LEG Wohnen NRW den Gestaltungswettbewerb gemeinsam mit der Architektenkammer NRW initiiert, das Architekturbüro Niemann + Steege hatte die Verantwortung für das Verfahrensmanagement und die Wettbewerbsbetreuung. Gesucht wurden neue Gestaltungsideen für Fassadenteile, Hauseingangsbereiche, Zuwege und Treppenhäuser, die künftig bei der Modernisierung von LEG-Immobilien angewendet werden sollen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf den Themen Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Gebrauchstauglichkeit und Nachhaltigkeit. Insbesondere sollten die Ideen für spätere Realisierungen duplizierbar sein. Das ambitionierte Ziel: ein neuer, typischer LEG-Stil mit Wiedererkennungswert.

„Wir möchten gerne die über 150 Mio. Euro, die wir jedes Jahr für Großinstandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in unseren Gebäudebestand investieren, technisch und architektonisch kreativer einsetzen“, so Volker Wiegel, COO der LEG. „Viele der eingereichten Arbeiten haben die geforderten Leistungen erfüllt und auf konzeptioneller Ebene gut durchdachte Konzeptansätze präsentiert.“ Gewonnen haben schließlich die pier7architekten. Das Düsseldorfer Büro entwickelte ein Konzept mit verschiedenen Zonen, die öffentliche, halböffentliche und private Räume schaffen.

Alexander Pier, Geschäftsführer der pier7architekten: „Die Entwurfsidee stellt den Mieter bzw. die Nutzung des Objektes durch den Mieter in den Mittelpunkt. In der Erdgeschosszone sollen beispielsweise private Wohngärten entstehen. Die gemeinschaftlich genutzten Bereiche werden durch Spielelemente für Kinder aufgewertet, um auch hier Begegnungen zu fördern. Diese positive Leitidee des miteinander Spielens und Gärtnerns zieht sich durch das Konzept, das wir für die drei häufigsten Gebäudetypen der LEG entwickelt haben: Siedlungshäuser der 50er und 60er Jahre, Großwohnsiedlungen 60er und 70er Jahre sowie Hochgeschosser der 70er und 80er Jahre.“ Die Aufwertungen sind so gestaltet, dass der typische Charakter des jeweiligen Gebäudetyps erhalten bleibt. Akzentuierungen entstehen durch moderne Gestaltungselemente und besondere offene Fassadenstrukturen. „Uns hat die Kombination aus gestalterischer und funktionaler Qualität überzeugt, weil sie zudem Aspekte wie Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit berücksichtigt“, so Volker Wiegel.

Energie- und Klimakonzept

Energetisch orientiert sich das Konzept an den künftig verschärfen Vorschriften der Energieeinsparverordnung zur Reduktion der Umweltbelastung. Die vorgeschlagenen Fassadensysteme sind recyclebar, d.h. am Ende des Lebenszyklus lassen sich die Materialien sortenrein trennen und wiederverwenden. Prof. Dr. Jutta Albus, Vorsitzende des Preisgerichts: „Der Entwurf stellt durch einen ganzheitlichen Ansatz eine nachhaltige Grundhaltung in den Vordergrund, entsprechend effizient werden Baustoffe und Bauelemente eingesetzt und verwendet. Eine konsequente Anwendung dieser Maßnahmen verhilft zu einer deutlichen Reduzierung des Primärenergieverbrauchs, der weit unter den gesetzlichen Vorgaben liegt“, so die Professorin für Ressourceneffizientes Bauen der Technischen Universität Dortmund.

Von der Idee zur Umsetzung

Die LEG startet mit der Umsetzung des Architekturkonzepts bei der Modernisierung der Eppmanns-Siedlung in Gelsenkirchen (Siedlungshäuser der 50er und 60er Jahre), in der Elbestraße in Neuss (Großwohnsiedlungen 60er und 70er Jahre) sowie in der Berliner Straße in Ratingen (Hochgeschossiger Wohnungsbau der 70er und 80er Jahre). Bereits im Spätsommer 2020 sollen die ersten Musterobjekte beauftragt werden.

Hinweis: Anbei schicken wir Ihnen zudem ein Foto. BU: Die Jury bei der gemeinsamen Bewertung der Gestaltungsideen. (Quelle: LEG)


Ihr Ansprechpartner

Mischa Lenz

Pressesprecher
Tel. 02 11 / 45 68-117


Über die LEG

 
Die LEG ist mit rund 136.000 Mietwohnungen und über 365.000 Bewohnern ein führendes börsennotiertes Wohnungsunternehmen in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen ist das Unternehmen mit sieben Niederlassungen und mit persönlichen Ansprechpartnern vor Ort vertreten. Aus ihrem Kerngeschäft Vermietung und Verpachtung erzielte die LEG im Geschäftsjahr 2019 Erlöse von rund 809 Millionen Euro. Im Rahmen ihrer 2018 gestarteten Neubauoffensive möchte die LEG einen gesellschaftlichen Beitrag zur Schaffung von sowohl frei finanziertem als auch öffentlich gefördertem Wohnraum leisten und ab 2023 jährlich mindestens 500 Neubauwohnungen errichten bzw. ankaufen.


Die Gewinner:

  1. Preis: pier7architekten GmbH, Düsseldorf (Preisgeld: rund 32.800 Euro)
  2. Preis: bob-architektur, Köln (Preisgeld: rund 21.430 Euro)
  3. Preis: SzturArchitekten GmbH, Köln (Preisgeld: rund 15.730 Euro)

Die Jury:

Preisrichterinnen/Preisrichter (fachlich)

  • Jun. Prof. Dr. Jutta Albus | Technische Universität Dortmund – Vorsitzende des Preisgerichts
  • Thomas Müller | Architekt, Abt. Bauprojektmanagement, LEG Wohnen NRW GmbH
  • Sigurd Trommer | Architekt, Bonn
  • Boris E. Biskamp | Rübsamen + Partner Architekten BDA Ingenieure, Bochum

Preisrichterinnen/Preisrichter (sachlich)

  • Dr. Volker Wiegel | COO, LEG Immobilien AG
  • Ulrike Janssen | Geschäftsführerin, LEG Wohnen NRW GmbH
  • Uwe Fischer | Abteilung Bauprojektmanagement, LEG Wohnen NRW GmbH
  • Michael Werth | Vertreter des Kundenbeirats, LEG Wohnen NRW GmbH

Stellvertretende Preisrichterinnen/Preisrichter (fachlich)

  • Frank Paulussen-Eckrodt | Architekt, Abt. Bauprojektmanagement, LEG Wohnen NRW GmbH
  • Michael Dahmen | Döring, Dahmen und Joeressen Architekten GmbH, Düsseldorf
  • Markus Rathke | Rathke Architekten, Wuppertal

Wettbewerbsbegleitendes Büro

  • Claudio Steege | Architekt, Niemann + Steege Gesellschaft für Stadtentwicklung Stadtplanung Städtebau Städtebaurecht mbH
  • Johanna Brokjans | Architekt, Niemann + Steege Gesellschaft für Stadtentwicklung Stadtplanung Städtebau Städtebaurecht mbH
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