Gefiltert nach Kategorie Unternehmen Filter zurücksetzen

Unternehmen, Soziales Engagement | Astrid Mendolia
04.12.2015 15:19

Startschuss für Mietertreffpunkt und Pflegedienstleister

VitalLokal in Dortmund-Wickede eröffnet

Im Dortmunder MeylantViertel hat das Vital- Lokal seine Türen geöffnet. Seit Anfang 2015 ist die Gemeinschaftseinrichtung von LEG und K&S mit seinem Tochterunternehmen „Ambulanter Pflegedienst Dr. Krantz“ lokaler Treffpunkt und Pflegedienstleister in einem. Bei Kaffee, Schnittchen und bestem Wetter feierten nun Anwohner und Mitarbeiter die offizielle Eröffnung.

Viele Menschen waren zur Feier gekommen: Mieter, Nachbarn, Gäste, interessierte Bewohner aus dem Viertel und sogar einige hochrangige Bundes- und Landespolitiker. Alle wollten sehen, was es mit dem VitalLokal auf sich hat, das wir Ihnen bereits in der letzten Ausgabe der LEG Wohnen + Leben vorgestellt haben. Das Fazit der Besucher? Mehr als positiv! „Das Angebot ist sehr interessant. Wenn man wie ich alleinstehend ist, muss man einfach mal raus, etwas anderes sehen und andere Leute treffen“, so Johanna Alecke. Die LEG-Mieterin im MeylantViertel besuchte die Eröffnungsfeier und ist mittlerweile regelmäßige Besucherin des Treffpunkts, der nicht nur als lokaler Anlaufpunkt dient, sondern bei Bedarf auch haushaltsnahe Dienste und Pflegeleistungen zu fairen Konditionen anbietet. Von der Qualität des Angebots konnten sich die rund 100 anwesenden Mieter an diesem Tag natürlich selbst ein Bild machen. Nach einem gemeinsamen Frühstück standen die Mitarbeiter von LEG und dem Ambulanten Pflegedienst Dr. Krantz bereit, um in entspannter Atmosphäre ausgiebig über die Services und Leistungen des neuen VitalLokal zu informieren.

Apropos entspannt: Dem freudigen Anlass angemessen hatten sie ein buntes Rahmenprogramm mit Glücksrad, Gewinnspiel und musikalischer Begleitung auf die Beine gestellt. Für die Besucher war klar: Es tut sich etwas im MeylantViertel. Denn auch sonst trägt die LEG dem demografischen Wandel im Viertel Rechnung. Zum Beispiel mit dem ab Frühjahr 2016 geplanten Umbau des Hauses auf der Meylantstraße 17. „Gerade mit der barierrearmen Modernisierung eines kompletten Gebäudes möchten wir gezielt unsere älteren Bewohner im MeylantViertel unterstützen“, sagt LEGVorstand Holger Hentschel. „Bei jeder Modernisierung prüfen wir, wo der Umbau zu barrierearmem Wohnraum möglich ist.“

Alle Infos und Leistungen auf:

www.vitallokal.de

Jetzt neu: Das Pflegetagebuch mit Informationen zu Pflegeleistungen und zur Antragstellung


Permalink

Unternehmen | Astrid Mendolia
04.12.2015 15:16

Städtebauliche und soziale Ziele

Barkenberg: zweite Siedlungsvereinbarung

Zusammen mit der Stadt Dorsten und der Dorstener Wohnungsgesellschaft hat die LEG die Fortführung städtebaulicher Entwicklung und sozialer Projekte in Wulfen-Barkenberg beschlossen. Mit dieser zweiten Siedlungsvereinbarung erneuern die drei Partner ihr 2011 gegebenes Bekenntnis zum Standort. „Die Siedlungsvereinbarung zeigt, dass wir gemeinsam an einer positiven Zukunft für den Stadtteil arbeiten“, betont LEG-Vorstand Holger Hentschel. „Für die LEG ist Nachhaltigkeit kein Modewort – sie wird von uns gelebt.“

Mit der zweiten Vereinbarung führen die Vertragspartner die Ziele von 2011 fort. Hierzu zählen die sinnvolle Nutzung von Abbruchflächen oder Aufwertungsmaßnahmen ebenso wie die Neuorganisierung des Stadtteilbüros oder die Fortführung des Streetwork-Projekts „Winni“, um nur vier Beispiele zu nennen. „Die LEG investiert in Barkenberg allein in soziale Maßnahmen insgesamt 27.000 Euro“, so Holger Hentschel.


Permalink

Unternehmen | Astrid Mendolia
04.12.2015 15:14

Elefant schmückt Eingangsbereich

Kunst vor Niederlassung Hamm

Eigentlich sind die rüsseligen Riesen mit den großen Ohren eher grau und in der afrikanischen Savanne zu Hause. Eigentlich. Denn in Hamm stehen sie beinahe an jeder Ecke – und leuchten in den buntesten Farben. So auch auf der Münsterstraße 9. „So einen Elefanten wollten wir schon immer haben“, strahlt Ute Larisch, LEG-Niederlassungsleiterin, bei der Präsentation des farbenfrohen Vierbeiners. Und erklärt, als sie in die fragenden Gesichter der auswärtigen Besucher blickt, was es mit den Hammer Elefanten auf sich hat. Die bilden nämlich seit 2004 die berühmte „Elefantenparade“:

Mittlerweile finden sich im Stadtgebiet mehr als 80 prächtig bepinselte Exemplare aus Plastik wieder, ob am Hauptbahnhof oder auf Firmengeländen. Gestaltet und finanziert werden die XXL-Hingucker von heimischen Künstlern und engagierten Partnern wie der LEG.


Permalink

Unternehmen | Astrid Mendolia
04.12.2015 15:09

Neue Einblicke, tolle Ausblicke

LEG-Siedlungsfilme

Unsere Mieter aus Wickede und Clarenberg in Dortmund sowie aus Iserlohn-Hombruch und Kreuztal sehen ihre Siedlungen seit diesem Herbst aus einer ganz neuen Perspektive: Die nächsten LEG-Siedlungsfilme sind im Kasten – und zeigen spektakuläre Luftaufnahmen.

Die kurzen Video-Porträts sind durchschnittlich zwei Minuten lang und können auf dem YouTube-Kanal der LEG oder unter www.leg-wohnen.de angeschaut werden. Sie vermitteln allen Interessierten einen lebhaften Eindruck von der jeweiligen Siedlung: LEG-Mieter äußern sich vor der Kamera zum Leben vor Ort, hinzu kommen Aufnahmen von den Beständen – vom Boden sowie aus der Luft, gedreht mit einem Oktokopter. Anklicken lohnt sich!


Permalink

Unternehmen | Astrid Mendolia
04.12.2015 14:49

Neuartige Krisenberatung für Mieter

Kooperation mit Schuldnerhilfe Köln e. V.

Mietschulden führen im schlimmsten Fall zum Wohnungsverlust. Um das zu verhindern, unterstützt der Schuldnerhilfe Köln e. V. auf Wunsch LEG-Mieter in Köln, Remscheid, Wuppertal und anderen Städten im Bergischen Land und im Rhein-Erft-Kreis. Das Wichtigste vorab: Der gemeinnützige Verein will Menschen in Not helfen. Das garantiert eine unabhängige Beratung. Gleichzeitig arbeitet er eng mit dem örtlichen Hilfenetz zusammen – vorausgesetzt, der oder die Betreffende ist einverstanden. Die Beratung erfolgt am Telefon, ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Das Projekt „Mietschuldenservice NRW – Präventive Budgetberatung zur Wohnungssicherung“ läuft bis Ende August 2017 und wird vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW gefördert.

Tel. 0800 / 789 789 6

(kostenlos aus den deutschen Fest- und Mobilfunknetzen)


Permalink

Unternehmen, Mieten | Astrid Mendolia
09.04.2014 14:24

Weitere Highlights aus dem Treppenhaus in Remscheid-Lüttringhausen

Am 27. März 2013 haben wir von der Treppenhausgestaltung in Lüttringhausen (Klausen) berichtet. Seitdem hat sich wieder einiges getan.

Neben frisch gestalteten Treppenaufgängen durften unsere Mieterkinder selbst Hand anlegen und gemeinsam mit dem Künstler Fred & Eric (Art‘n Design Agentur) bei der Gestaltung mitwirken. Das hat nicht nur dem Künstler viel Freude bereitet, sondern auch unseren jüngsten Mietern, die nebenbei noch einiges lernen konnten. So wurde den Kindern gezeigt, wie Wände vorbereitet werden müssen, dass es bei der Besprühung einer Schutzkleidung bedarf, wie das Malen mit Schablonen funktioniert und wie sich mit viel Geschick ein vorher unscheinbares Treppenhaus in ein einzigartiges Treppenhaus verwandeln lässt.

Auch bei der Gestaltung der weiteren Etagen war wieder viel Kreativität gefragt. Neben Comichelden wie Superman und Badman wurden auch Unterwasserwelten und die schöne Grünanlage unserer Wohnungen in Remscheid dargestellt.

Wir sind vom Ergebnis überzeugt! Was denken Sie?

Markus Hawlitzky
Vermieter in Remscheid-Lüttringhausen
markus.hawlitzky[at]­leg-wohnen.de


Permalink

Unternehmen, Mieten | Astrid Mendolia
17.07.2013 12:47

LEG-Mieter als Models: Authentischer geht's nicht!

Wir haben SIE gesucht – und gefunden! In der letzten Ausgabe des LEG-Mietermagazins „LEG Wohnen + Leben“ haben wir unsere Mieter aufgerufen, sich in einem Mietercasting bei uns als Fotomodels zu bewerben. Denn wer kann überzeugendere Werbung machen als die eigenen zufriedenen Mieter? Der Gewinn: ein Fotoshooting in der eigenen Wohnung bzw. dem eigenen Garten oder auf dem Balkon. Plus ein kleines Dankeschön-Honorar.

Die ersten Shootings waren ein voller Erfolg – nun legen wir den nächsten Film ein

Zahlreiche tolle Einsendungen und Jurysitzungen später haben wir unsere Werbeagentur BJS zusammen mit unserem Fotografen Ansgar van Treeck „auf Tour“ geschickt, um die Gewinner des diesjährigen Mietercastings abzulichten. Das Ziel: Den Bildpool der LEG mit weiterem spannendem und einzigartigem Bildmaterial füllen.
Unsere Mieter waren begeistert bei der Sache – und vielleicht erkennen Sie den einen oder anderen demnächst auf einer unserer Broschüren oder Plakatwände wieder!


Permalink

Soziales Engagement, Unternehmen | Astrid Mendolia
16.09.2010 10:00

Rückblick 10 Jahre INFRA WEST

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

vor knapp zehn Jahren gründeten die Stadt Ratingen, das Immobilienunternehmen LEG und die ortsansässigen Schulen gemeinsam das engagierte Projekt INFRA WEST, das die Kurzform für "Initiativen für Ratingen West" von Anfang an als Namen trägt. Seitdem arbeiten alle Beteiligten mit außergewöhnlich großem Engagement daran, die Bewohner und Institutionen von West besser miteinander bekannt zu machen und ihre gemeinsamen Interessen zu nutzen. Die Schüler des Stadtteils sehen sie dabei als kompetente und kreative Partner.

Wir blicken in diesem Jahr auf die erste Dekade INFRA WEST zurück und stellen mit Stolz fest, dass die Geschichte unseres Projekts eine echte Erfolgsstory ist. Wir haben unter diesem Projektnamen erfolgreich die vorhandenen Strukturen genutzt und ausgebaut. Eine Grundvoraussetzung für das Gelingen unserer Bemühungen war eine wichtige, wenn auch simple Einsicht: Wir haben erkannt, dass die Schulgemeinde aus mehr als "nur" Schülern besteht. Sie ist ein Gefüge aus Eltern, Verwandten und Bekannten. Mit ihr als Ausgangspunkt hatten wir von Beginn an eine gute und breite Basis für unser Projekt. Die preisgekrönte Schulkabarett-Gruppe "Westhäkchen", die Technik AG des Bonhoeffer-Gymnasiums und die ZeltZeit, die seit 1998 die Ratinger zu Pfingsten an den Grünen See lockt, sind nur einige der Projekte, die durch unsere Kooperation entstanden sind. Ihr Erfolg spricht für unser Konzept.

INFRA WEST hat auch in den Jahren 2007 und 2008 mit seinen sozialen Projekten den Austausch gefördert. Dafür steht besonders das Projekt "Info Treffpunkt West". Das neue Stadtteilbüro hat die Probephase erfolgreich durchlaufen und ist zur festen Instanz und Anlaufstelle für die Menschen in West geworden. Hier informieren sie sich über Krabbelgruppen, Sportangebote, Mutter-Kind-Kuren und vieles mehr. Die Mitarbeiter helfen allen Besuchern gerne weiter. Neben wichtigen Informationen vermitteln sie Ansprechpartner, vereinbaren Termine, stellen Kontakte her und geben ihren Kunden das gute Gefühl menschlicher Nähe.

Bei Kindern ist es besonders wichtig, ihre Kreativität zu fördern und sie mit ihren Begabungen nicht sich selbst zu überlassen. An der Martin-Luther-King Gesamtschule rief man deshalb 2007 ein Kreativprojekt ins Leben, das junge Talente fördert. Die Kinder der Klassen fünf bis acht erprobten sich an den wöchentlichen Terminen im freien Umgang mit verschiedenen Materialien. So erschaffte jedes Kind seine eigene Welt und verwirklichte sich selbst.

Für die Vermittlung unterschiedlicher Standpunkte setzten sich die Mitarbeiter der Projekte "Mediation" und die "Streitschlichter" der Martin-Luther-King-Gesamtschule ein. In beiden Projekten zeigte man den Kindern und Jugendlichen, wie sie Konflikte durch Gespräche lösen und somit auf Gewalt verzichten. Dadurch, dass bei den "Streitschlichtern" die Schüler selbst zu Vermittlern werden, ist das Projekt besonders nachhaltig. Daher wurde es auch 2008 weiter geführt.

Auch die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften in West gehen aufeinander zu und laden sich gegenseitig zu ihren Veranstaltungen ein. Einen großen Schritt machte dabei der jüdische Kulturverein "Schalom", der aktiv das Gespräch mit Christen und Muslimen sucht. Ob Rosch Ha-schanah, Pessachfest oder Jom Kippur, zu allen Feierlichkeiten nahmen auch Andersgläubige die Einladung gerne an. Auch auf unserem gemeinschaftlichen Weihnachtsmarkt trafen sich 2007 und 2008 nach monatelangem Basteln und Proben die verschiedenen Religionen und Kulturen von West harmonisch zusammen – und tauschten sich rege aus.

Sogar Schmuck ist durch INFRA WEST schon entstanden. Denn Teil der Initiative ist auch die Förderung des Kurses Sozialwissenschaften der Klasse neun des Bonhoeffer-Gymnasiums. Als die LEG begann, das erste "Papageienhaus" in West zum "Himmelshaus" zu modernisieren, entwickelten die Schüler die Idee, aus den alten, bunten Fassadenteilen Schmuck herzustellen und an die Bewohner des Stadtteils zu verkaufen. Dabei halfen über Eltern und Bekannte viele Menschen und Firmen mit. Der Schmuck ist mittlerweile ausverkauft.

INFRA WEST spiegelt als Initiative im Kleinen wieder, was sie selbst im Großen – dem Stadtteil West – bewirken will. Dabei bringen sich alle Beteiligten wirtschaftlich und menschlich ein. Rund 200.000 Euro investierte die Stadt, rund eine halbe Million Euro gab die LEG in den vergangenen zehn Jahren hinzu. Nicht bezahlbar sind die übrigen Investitionen wie Ideen, Freizeit und das Herzblut der Projektbeteiligten und ehrenamtlichen Helfer, die sich in die Projekte einbringen.

Die ZeltZeit ist zu einem Aushängeschild unserer Bemühungen geworden. Sie macht eindrucksvoll deutlich, wie gut sich die verschiedenen Institutionen miteinander vernetzt haben. Die Jubiläums-ZeltZeit zog in ihrem zehnten Jahr die Rekordbesucherzahl von rund 15.000 Menschen an den Grünen See. Mittlerweile ist sie eins der bedeutendsten Kultur- und Kabarett-Festivals in NRW, doch daran mussten alle Beteiligten hart arbeiten. Der Erfolg der Veranstaltung beruht nicht zuletzt auf einem farbenfrohen Cocktail aus lokaler und überregionaler Kultur. Die Hauptakteure sind neben Größen wie Herbert Knebel die Ratinger selbst. Ob beim Trödelmarkt, bei sportlichen Wettkämpfen wie dem ZeltZeit-Lauf oder bei den Vorführungen lokaler Künstler – die ZeltZeit vereint lokale Kompetenzen und bringt Menschen dazu, sich auszutauschen und gemeinsam etwas zu schaffen.

Nach zwei weiteren erfolgreichen Arbeitsjahren von INFRA WEST ziehen wir zufrieden das Fazit, dass Ratingen West einen guten Ruf verdient. Es ist höchste Zeit, dass dieser Standort auch von der breiten Öffentlichkeit so wahrgenommen wird, wie er wirklich ist: positiv, innovativ und auf der Höhe seiner Zeit. Die Menschen in West haben ihren Stadtteil schon vor langer Zeit angenommen und mitgeholfen, ihn zu dem zukunftsfähigen Standort zu machen, der er heute ist. Sie alle leben gerne hier, denn sie wissen um seine zahlreichen Qualitäten.


Permalink

Soziales Engagement, Unternehmen | Astrid Mendolia
28.06.2010 15:32

Hilfe zur Selbsthilfe – LEG baut Dorf in Indien

Ich freue mich immer wieder, wenn ich ein Beispiel für nachhaltige Entwicklungshilfe sehe. Zu häufig versickern Gelder auf dem Weg zu den Bedürftigen. Oder die Hilfe setzt zu kurzfristig an und lässt die Menschen danach wieder allein mit Dingen, mit denen sie eigentlich gar nicht zurechtkommen.

Die LEG hat mit einer Spende in Höhe von über 50.000 Euro an die DESWOS (Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. ) 120 Familien ein neues Zuhause gegeben. Das ist eine beachtliche Bilanz. Wie das möglich ist? Die Häuser werden vorwiegend in Eigenleistung der Bewohner erbaut. Dies spart nicht nur Geld, da die Arbeitskraft von denjenigen genutzt wird, die später in diesen Wohnungen leben werden. Es gibt den Menschen auch das Gefühl, etwas Eigenes geleistet und nicht Almosen angenommen zu haben.

Das LEG-Dorf entsteht im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu und umfasst 120 Häuser. In den Gemeinden Kottakuppam und Marakkanam gehören die meisten Bewohner der Volksgruppe der Dalits an. Die sogenannten Unberührbaren finden in ihren neuen Häusern Schutz vor Stürmen, extremer Sonneneinstrahlung und den Regenfluten des Monsuns. Außerdem bedeutet das neue Zuhause für die Dalits eine Verbesserung ihres sozialen Status. Denn die Unberührbaren stehen im indischen Kastensystem auf der untersten Stufe. Ihre Situation verbessert sich durch einen festen Wohnsitz und eine feste Adresse beträchtlich. Innerhalb der neu entstehenden Gemeinde werden zudem nachbarschaftliche und generationenübergreifende Kooperationen gefördert. Die Eigeninitiative sorgt dafür, dass kein Neid aufkommt.

Die Ziegelbauten sind zweckmäßig eingerichtet. Die 25 bis 30 Quadratmeter großen Häuser sind je nach Größe der Familie mit Küche, Toilette und Veranda ausgestattet. Der Bau eines Hauses kostet circa 1.200 Euro. Finanziert wird dieses Projekt zu einem Drittel durch einen Kredit, der zurückgezahlt werden muss. Die anderen beiden Drittel setzen sich aus Eigenleistungen und einem Zuschuss zusammen.

Ein solches Projekt passt gut zur LEG, denn das Unternehmen kann hier seine Erfahrungen im Städtebau und der Wohnungswirtschaft prima weitergeben. Mit Hilfe der DESWOS schafft die LEG mit der Spende für 120 benachteiligte Familien in Indien ein sicheres Heim. Ein Projekt, das hoffentlich viele Nachahmer findet!

Carolin Gauglitz
Bereich Unternehmenskommunikation
LEG Management GmbH
Tel. 02 11 / 45 68-345
carolin.gauglitz[at]­leg-wohnen.de


Permalink

Archiv

2020

2019

2018

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010